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Die Antwort auf diese Frage lieferte heute der Bundesverband der Musikindustrie höchstselbst

Der Abwärtstrend bei den CD-Verkäufen scheint gebremst, der Online-Markt boomt. Mit 149 Millionen verkauften Alben bewegt sich der CD-Bereich auf Vorjahresniveau. Starkes Wachstum weist dagegen erneut der Download-Sektor auf. Die Zahl der Einzeldownloads wuchs 2007 um 40 Prozent auf 35 Millionen. Insgesamt ging der Umsatz mit Musikprodukten im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro leicht zurück.

Das Brot-und-Butter-Geschäft der Branche ist immer noch die weiter schwächelnde CD, sie macht 81 Prozent des Umsatzes aus. Den traditionellen Handel dominieren weiter die Elektrofachmärkte mit einem Umsatzanteil von fast 30 Prozent. Downloads steuern trotz des schnellen Wachstums erst 4 Prozent zum Geschäft bei und liegen damit knapp vor der Single, die mit 3 Prozent weiter an Bedeutung verliert. Immerhin 9 Prozent des Umsatzes entfallen auf Musikvideos. Klingeltöne eingrechnet wurden 2007 fast 50 Millionen digitale Musikprodukte verkauft.

Glückwunsch von meiner Seite. Die Verschärfung der Gesetzeslage für Rechteinhaber scheint dir ja gut bekommen zu haben. Wieviel verdient man eigentlich mit Abmahnungen für schrottige Musik?

[via]

Von Markus am 13. März 2008

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