Dass Polarkreis 18 für den Soundtrack von Krabat, der Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchs von Otfried Preußler, verantwortlich sind, hab ich hier schon erwähnt. Da lag es natürlich nahe, sich den Film auch anzuschauen.
Nun bin ich wirklich kein guter Filmkritiker und erspare mir deshalb auch den Versuch eigene Worte zu finden. Stattdessen zitiere ich lieber Rainer Burkard aus der Zeit um die kleine Enttäuschung besser auszudrücken:
Der wahre Grund, warum Kreuzpaintners Krabat die Stimmung eines Gruselkabinetts und die Spannung eines alten Haushaltsgummis hat, ist der missglückte Versuch, dem Film eine besonders aufregende Atmosphäre zu verpassen, um eine berührende Geschichte zu erzählen. Auf diesen Versuch aber setzt der Film alles: Er zeigt verschneite Berglandschaften und satte Kornfelder, lässt mystische Chöre und tiefe Streicher raunen und taucht von Anfang an alles in so fantastisch gleißendes Licht, dass der Zuschauer bald die Augen schließt. Die Darsteller treten dahinter völlig zurück, David Kross bekommt keine Chance, Krabat gegen die Spezialeffekte, die Musik und die Landschaft erwachsen werden zu lassen.
Falls euch das jetzt noch nicht abgeschreckt hat findet ihr mehr Informationen zu Krabat unter folgenden Links oder schaut euch den Trailer am Ende des Artikels an:
- Die Zeit über Krabat – Fauler Zauber
- Die Zeit Bildergalerie – Zauberlehrling mit Spezialeffekten
- Süddeutsche über KRabat – Kraft der reinen Liebe
- Süddeutsche Interview mit Marco Kreuzpaintner – Apocalypse Now in Rumänien
- Kritik zu Krabat bei den 5 Filmfreunden
- Der Westen Interview mit Marco Kreuzpaintner – Keine Angst vor Effekten
- Krabat Webseite
- Krabat Blog
Krabat – Trailer
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